Einwirkungen auf Tragwerke in Deutschland

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden die Klimaveränderungen bis zum Jahr 2050 in Deutschland hohe volkswirtschaftliche Schäden verursachen, falls die globale Temperatur bis zum Jahr 2100 um bis zu 4,5 °C steigt. Durch die Klimaerwärmung werden Wetterextreme (unter anderem Stürme) auch in Deutschland häufiger auftreten und die Volkswirtschaft belasten.

Auch nach Veröffentlichungen der Versicherungswirtschaft haben Schäden infolge Erdbeben-, Schnee- und Windereignissen deutlich zugenommen. Allein der allen noch bekannte Orkan Kyrill verursachte einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von rund zehn Milliarden US-Dollar. In den neuen Bundesländern gab es bei Kyrill besonders dort starke Schäden, wo sich im Bereich der mit dem Sturm verbundenen Kaltfront Gewitter mit Hagelschlag sowie Tornados bildeten.

Häufig werden die Einwirkungen Erdbeben, Schnee und Wind unterschätzt. Aus diesem Grund sollten und müssen Bauwerke unter Berücksichtigung dieser neuen Erkenntnisse bemessen werden.

Die neue Version Einwirkungen (DIN, DIN EN) 2012

Die neue Version von Einwirkungen (DIN, DIN EN) 2012 ist da. Die Software kann in den Paketen

  • Einwirkungen (DIN, DIN EN) Standard und
  • Einwirkungen (DIN, DIN EN) Professional

erworben werden.

Die Version 2012 von Einwirkungen (DIN, DIN EN) beinhaltet die Umstellung der Software auf die Eurocodes. Zum 01.07.2012 werden die derzeit noch gültigen DIN – Normen auf die DIN EN – Normen (Eurocodes) ohne Übergangsfrist umgestellt. Die DIN und die DIN EN – Programme können parallel in der Software genutzen werden.

Neu in der Software ist unter anderem die Erfassung des küstennahen Gebiet (Streifen entlang der Küste mit 5 km Breite landeinwärts) mit Ausgabe der Entfernung zur Küstenlinie, sowie die erfassten Halligen und Inseln der Nord- und Ostsee.